Filipino Martial Arts - Bulkan
Filipino Martial Arts

Der Begriff FMA: Die Filipino Martial Arts stehen international für die philippinischen Kampfkünste. Zu Ihnen gehören die drei Gruppen der Waffenkünste Kali, Arnis und Eskrima sowie die waffenlosen Techniken Panantukan (Boxen inkl. Ellbogentechniken), Sikaran (Treten), Dumog (Ringen) und Mano-Mano (Handtechniken inkl. Ellbogentechniken).

Trainiert werden bei Arnis Berlin folgende philippinischen Kampfkünste (FMA):

Einzelstock (Solo Baston)
Doppelstock (Double Baston)
Messer/Dolch (Solo Daga)
zwei Messer/Dolche (Double Daga)
Schwert (Espada)
zwei Schwerter (Double Espada)
Schwert und Dolch (Espada y Daga)
Stock und Dolch (Solo Baston y Daga)
Panantukan/Suntukan (traditionelles phil.Boxen)
Sikaran/Pananjakman (Tritt-Techniken)
Dumog (Ringen, Kunst des Festhaltens)
Sibat (Speer) bzw. Bangkaw (Langstock)
Dulo Dulo (Kurzstock)
Tigerklaue (Karambit)

In den FMA gibt es noch den Umgang mit folgenden traditionellen Waffen, die aber nicht bei Arnis Berlin gelehrt werden:

- Peitsche (Latiko)
- Bogen (Pana)
- Jojo
- Streitaxt
- Schild
- Blasrohr
- Ring (Dikin)
- philippinisches Tonfa (Hawakan)
- Nunchaku (Tabak Toyok)

mehr Informationen unter Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Filipino_Martial_Arts, 29.03.2011, 21:00Uhr

Begriffe in den FMA:

Die Schülergrade nennen sich Klasen.
Die Meistergrade heißen Antas, der Meistergürtelträger Lakan (männlich) oder Dayang (weiblich).

Meister= Guro
Großmeister = Punong Guro

FMA Bulkan

FMA Bulkan steht für die Ausübung der philippinischen Kampfkünste verschiedener Systeme bzw. Stile und bleibt nicht starr sondern wird durch ständiges dazugewonnenes Wissen verändert.

Bulkan ist tagalog und bedeutet „VULKAN“. Der Vulkan steht für das mit dem Boden verbundene, bodenständige. Egal wie lange man die FMA praktiziert, man sollte nie abheben, nie denken, man könnte schon alles.

Ständiges Wiederholen und Praktizieren ist die Voraussetzung verteidigungsbereit zu sein und zu bleiben. Dies wird durch die achtstrahlige Sonne über dem Vulkan verdeutlicht. Die Flamme bzw. Sonne steht aber auch dafür, dass das Lernen nie aufhört. Offenheit gegenüber anderen FMA-Stilen gehört dazu, seine Kenntnisse zu erweitern und das eigene Wissen und Potential zu hinterfragen.

Der Vulkan steht aber auch für die Bereitschaft sofort zu handeln, zu explodieren allerdings erst wenn es nicht mehr anders möglich ist. Dann aber mit aller Konsequenz!


Das Logo: FMA-Bulkan

Der Baston: Der Solo Baston (Einzel-Stock) steht für die Basistechniken. Jeder Schüler beginnt mit der Arbeit mit einem Rattanstock. Später kommen Techniken mit zwei Stöcken, wie das Sinawali und verschiedene Doppelstocktechniken dazu.Die Arbeit mit dem Rattanstock ist sehr typisch für die philippinischen Kampfkünste.

Das Baybayin "K" (gekreuzte Klingen/Messer): Das alte philippinische K steht abgekürzt für Katipunan (gleichzusetzen mit Bruderschaft). Alle unter dem Dach vereinigten Arnisadores/ Eskrimadores/ Katipuneros bilden eine Bruderschaft, die sich in allen Lebenslagen gegenseitig helfen und unterstützen. Sie verhalten sich nach Regeln und Prinzipien der Bruderschaft. In der philippinischen Flagge findet man das weiße Dreieck mit den gelben Sternen. Sie stehen für das Tripple-K. Im Logo findet man die gelben Sterne in den Ecken des Dreiecks.

Die Sonne: ist die Geometrie der FMA die acht Strahlen der Sonne enthalten verschlüsselt die Stockwinkel sowie die Hauptbewegungsrichtungen. Sie steht wie eine Flamme über dem Vulkan.Ständiges Wiederholen und Praktizieren ist die Voraussetzung verteidigungsbereit zu sein und zu bleiben. Dies wird durch die achtstrahlige Sonne über dem Vulkan verdeutlicht.

Das Dreieck der Sonne: Steht für die Macht des Dreiecks, die Einheit der Natur (z.B. Mutter, Vater, Kind). es stellt das Ganze, das Vollkommene das sich gegenseitig bedingte, die Einheit dar. Ähnlich dem bekannten Ying/Yang Symbol. Ständiges Wiederholen und Praktizieren ist Voraussetzung verteidigungsbereit zu sein und zu bleiben. Dafür steht die Sonne wie eine Flamme über dem Vulkan, der ständig aktiv ist.

Der schräge Stock und das schräge Kris: Die beiden schrägen Schenkel des Dreiecks sind mit einem Kris und einem Stock dargestellt. Diese liegen wie ein Dach über der Sonne. Dies symbolisiert die Gemeinschaft und die Zusammengehörigkeit der Katipuneros. Die Flammung zeigt, dass das Erlernen der Kunst nicht einfach und geradlinig ist und das man sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen soll.

Der blaue Vulkan: Der blaue Vulkan ist das Hauptsymbol des Stils „Bulkan“. Er steht deshalb auch im Zentrum des Logos.

Die Faust: Die Faust in der Mitte des Vulkans steht für alle waffenlosen Techniken. Es wird oft gedacht, dass die FMA nur aus Techniken mit Waffen bestehen. Dem ist aber nicht so! Viele waffenlose Techniken sind aus Waffentechniken abgeleitet. Es muss immer möglich sein, sich auch ohne den Gebrauch von Waffen verteidigen zu können.

Der Begriff Bulkan: Er steht für das Wort Vulkan aus dem Tagalog. Tagalog ist neben Filipino die meist verbreiteste Sprache auf den Philippinen. Viele Inseln der Philippinen sind vulkanischen Ursprungs. Der Vulkan symbolisiert das mit dem Boden verbundene, bodenständige.



Punong Guro
Ernesto A. Presas Sr.

KOMBATAN Presas Style

Kombatan Presas Style ist gemäß Begründer Großmeister Ernesto A. Presas Sr. eine philippinische Kampfkunst, die den Waffenkampf und die waffenlose Selbstverteidigung beinhaltet.

Viele verschiedene philippinische Stile werden in diesem System trainiert:

  • Palis Palis
  • Hirada Batangueno
  • Sungkiti Tutsada
  • Abaniko Largo / Corto
  • Doblada / Doblete
  • Banda y Banda
  • Sinawali
  • Espada Y Daga
  • Daga sa Daga
  • Dulo Dulo
  • Dos Puntas
  • Tres Puntas
  • Bangkaw

Der Schüler lernt mit der Zeit den Umgang mit folgenden Waffen:

  • Solo Baston (Einzelstock)
  • Double Baston (Doppelstock)
  • Bangkaw (Langstock)
  • Dulo Dulo (Kurzstock)
  • Daga (Messer)
  • Balisong (Schmetterlingsmesser, in Deutschland verboten)
  • Espada (Machete, Bolo),
  • Espada y Daga (Machete, Bolo und Messer),
  • Dos Puntas (Stock mittig gefasst),
  • Tres Puntas (Stock mittig gefasst und Messer),

Die waffenlose Umsetzung des Kombatan gliedert sich in:

  • Mano Mano (waffenloser Kampf mit Hand- und Fußtechniken),
  • Dumog (Würfe, Ringen, Bodenkampf).

Kombinationen und fließende Bewegungen bilden die Basis aller Techniken, die eng miteinander verknüpft sind.
"Go with the Flow!"

Die Schüler lernen anfangs den Umgang mit Stöcken. Sie lernen damit in allen erdenklichen Varianten zu blocken, zu entwaffnen und zu kontern. Später erfolgt die Umsetzung der Stocktechniken ins Waffenlose, bzw. auf Alltagsgegenstände wie Regenschirm, Jacke, Gürtel oder gar Kugelschreiber und Schlüsselbund. Ebenfalls trainiert wird mit Waffen wie Messer, Machete oder Kette. Nur wer den Umgang mit Waffen erlernt und beherrscht, hat eine Chance, sich effektiv gegen sie zu verteidigen. Dieses Training beginnt jedoch erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres. Aber auch das beginnende Stocktraining setzt beim Anfänger eine hohe Verantwortung und daher ein Mindestalter von 14 Jahren voraus.

Unterteilt wird das System in 10 Schülergrade und 10 Meistergrade.

IPMAF

Die International Philippine Martial Arts Federation (IPMAF) ist ein internationaler Verband für die Philippinischen Kampfkünste. Er wurde 1970 von GM Ernesto Presas Sr. gegründet.

Kombatan

1999 vereinigte Großmeister Ernesto A. Presas die Systeme Modern Arnis und Mano Mano in ihrer Gesamtheit unter dem Namen Kombatan.
Im Dojo Arnis-Berlin wird auch das System des Kombatan Presas Style unterrichtet.

Kombatan ist eine sehr realitätsnahe Selbstverteidigung und deshalb interessant für Sportler anderer Kampfsportarten, in denen aufgrund des Wettkampfbetriebes der Selbstverteidigungs-Aspekt relativ kurz ausfällt.

Fotos unter Galerie


Bagong Katipunan

Fünf philippinische Meister stehen für diesen Verein. Arnis Berlin hat sich ihm 2011 angeschlossen.

v.l.n.r.: C.Pulanco, J.Minoza, A. Duijzer, V.Batalla v.l.n.r.: V.Batalla, J.Minoza, L.Garcia, C.Pulanco

mehr Informationen unter Bagong Katipunan

Agos Kamay

Dieser Stil basiert auf dem "Modern Arnis" - Stil der Presas Familie.

Punong Guro Carlos Pulanco (9.Lakan) pflegt das Erbe der Presas Brüder und bringt seine Erfahrungen vom Studium der philippinischen Kampfkünste mit ein.
Der "Fluss" steht im Vordergrund. Der Umgang mit Stöcken, Kurzstock, Messer sowie Alltagsgegenständen wie Regenschirm oder Gürtel werden ebenfalls trainiert.
Unter Großmeister Carlos Pulanco geht Trainer Dirk Müller weiter seinen Weg im Kombatan, da für ihn die Basis seines Könnens durch das Modern Arnis + Mano Mano, also dem späteren Kombatan unter GM E.A.Presas Sr. gelegt wurde.


Brokil-Istokada

Guro Vicente Batalla stammt aus der Region Batangas, in der die berühmten Balisongs entworfen wurden. Auf Grund der Nähe zu den Quellen des Balisongs lernte er schon als junger Mann den Umgang mit dem Messer. Er besitzt den 4.Lakan Agos Kamay und den 1.Lakan Modern Arnis.

Laban Katotohanan

Guro Anthony Duijzer wurde in Pasay City auf den Philippinen geboren und wanderte in die Niederlanden ein. Er trainierte verschiedene Kampfkünste wie Karate, Muay Thai, Pencak Silat. Später kam er zu den Kampfkünsten seiner Vorfahren und trainierte auf den Philippinen mit dem Großmeister Jose Mena und GM Pepito Robas. Hauptsächlich widmet er sich dem Pencak Silat und den FMA.


Sunsidu

Guro Laurencio Garcia unterichtet in den philippinischen Kampfkünsten Suntukan, Sikaran und Dumog, deshalb auch sein Stil "SunSiDu"
Er begann mit 8 Jahren mit dem Arnistraining bei seinem Vater und mit dem Arnis de Mano-Suntukan-Dumogtraining (ohne Stock) bei seinem Onkel.


Lahuka

Batid Jovelyn Maria Damaolao Minoza wurde 1969 in Pulangbato auf Cebu geboren. Im Alter von 18 Jahren kam sie
in Kontakt mit dem Doce Pares Eskrima, dem bekanntesten Stil ihrer Heimatinsel.
Sie studierte ebenfalls die Methoden des Kali von Mindanao und das Kali von Dan Inosanto.

Im Karate und Eskrima und konnte sie eine Vielzahl von sportlichen Erfolgen erzielen. Ein Höhepunkt ihrer Karriere war die Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres 1993, die ihr im Januar 1994 von der Cebu City Sports Commission überreicht wurde.


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